Aus der Schulchronik der Schule für Lernbehinderte Illingen-Uchtelfangen

Am 23.Mai 1966 wird die katholische Sonderschule für Lernbehinderte in Wustweiler-Hosterhof gegründet. Schulleiter Josef Dörr und Sonderschullehrer Gregor Staudt unterrichten in zwei Klassen 52 Kinder aus den Orten Illingen, Wustweiler, Hüttigweiler. Erster Schulelternvertreter wird Heinrich Becker aus Uchtelfangen. Zum Schuljahr 1967/68 werden die sonderschulbedürftigen Kinder aus Merchweiler und Wemmetsweiler, die bisher die Kreissonderschule L Neunkirchen besuchten, in die Kreissonderschule Wustweiler-Hosterhof eingegliedert.Die Schülerzahl steigt jetzt auf 100 an. Schulhaus Hosterhof Die Schule umfasst jetzt 4 Klassen. Zwei Klassen werden in Hosterhof und zwei Klassen in Uchtelfangen von insgesamt vier Lehrern betreut. Zum Schuljahr 1968/69 umfasst die Schule 7 Klassen mit 150 Schülern. Fünf Klassen befinden sich in Uchtelfangen, dem Hauptsitz der Schule. Zwei Klassen werden im Hosterhof unterrichtet. Zu Beginn des Schuljahres 1970/71 übernimmt die Kreissonderschule L Wustweiler-Hosterhof das gesamte Schulgebäude, nachdem die Evangelische Volksschule Hosterhof aufgelöst war.Die Schule hat jetzt 9 Klassen mit 180 Schülern. Fünf Klassen und das Rektorat werden in die ehemalige Volksschule Hüttigweiler, Ziegelstraße verlegt. Die vier restlichen Klassen verbleiben in Hosterhof. Im Frühjahr 1971 beginnt die Kreisbehörde Ottweiler mit der Planung eines neuen Schulgebäudes für die Sonderschule. Als Standort wird das Schulzentrum Illingen ausgewählt. Der damilige Landrat Dr.: Schwehm setzt sich ganz massiv für den Neubau ein.Im Laufe des Schuljahres 1971/72 wird der Rohbau des neuen Schulgebädes erstellt. 1972/1973 wird Jörg Wiszinsky zum Sonderschulrektor ernannt. Der Innenausbau des neuen Schulgebäudes wird in Angriff genommen. Schulhaus IllingenAm 12. und 13.11.1973 findet der Umzug in das neue Schulgebäude im Schulzentrum Illingen statt. Am 14.11.1973 wird der Unterrichtsbetrieb aufgenommen. Die Kreissonderschule L Wustweiler-Hosterhof wird in Kreissonderschule L Illingen umbenannt. Am 24.11.1973 findet die feierliche Einweihung statt. Als Festredner spricht Prof. Dr. Heinz Bach(Universität Mainz). Am 19.4.1974 stattet Ministerpräsident Dr. Franz-Josef-Röder der Schule einen Besuch ab.
Am 26.4.1975 ist der Minister für Kultus Unterricht und sport, Werner Scherer, zu Besuch. Am 24.3.1976 stattet der Fraktionsvorsitzende des SPD-Fraktion, der spätere Innenmister Friedel Läpple, der Schule einen Besuch ab.
Sieben Schüler werden in den Regelschulen ihres Heimatortes auf den Hauptschulabschluss vorbereitet. sechs erreichen dieses Ziel.
1976 feiert die Schule ihr zehnjähriges Jubiläum.
1980 wird der Schulleiter Josef Dörr an die Sonderschule L Saarlouis versetzt. Der Sonderschullehrer Lothar Ries wird im gleichen Jahr zum Sonderschulkonrektor befördert und leitet die Schule kommisarisch. 1981 nach der Schließung der Sonderschule Eppelborn übernimmt deren Rektor Karl-Heinz Diendonne die Leitung der Sonderschule L Illingen. 1984 erkrankt Herr Diendonne schwer. In der Vakanzzeit(1984 bis 1986) leitet Sonderschulkonrektor Lothar Ries die Schule. 1986 stirbt Herr Diendonne. 1987 wird Wolf Schwingel als Schulleiter eingesetzt. 1990 erfolgt die Verlagerung der Schule aus dem Schulzentrum Illingen nach Uchtelfangen. Hier zieht man in die Räume der ehemaligen Hauptschule Uchtelfangen ein.
 



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